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(13.02.2011, 02:02 Uhr) 20 Jahre Mayday

MAYDAY „Twenty Young“ am 30. April in den
Dortmunder Westfalenhallen – zusätzlicher Floor
mit den DJs aus den Anfangsjahren
1991 feiern 6.000 Menschen in Berlin die erste
MAYDAY. 20 Jahre später, am 30. April 2011,
werden zu MAYDAY „Twenty Young“ über
25.000 Besucher in den Dortmunder
Westfalenhallen erwartet. Zum 20-jährigen
Jubiläum der Kult-Veranstaltung kommen über
50 internationale Top-Künstler der elektronischen
Musikszene wie Paul van Dyk, Jeff
Mills, Sven Väth, Sander van Doorn und
Westbam. Zum Highlight wird ein zusätzlicher
fünfter Floor mit den DJs der Anfangsjahre wie
Marusha, Tanith, Ravers Nature oder Hooligan.
„MAYDAY, MAYDAY“ lautet am 14. Dezember
1991 der Hilferuf in der Berliner „Halle
Weißensee“. Der Jugendradiosender „DT64“ steht
vor dem Aus, für die junge deutsche Technoszene
eine Hiobsbotschaft. Denn der Sender ist einer der
wenigen, die elektronische Musik über das Radio
verbreiten. Verschiedene Szeneaktivisten organisieren
eine Protestparty und ahnen nicht, was sich
daraus entwickeln sollte. Die Mayday-Geschichte
ist Rave-Geschichte.
Schon 1993 folgt der Umzug in die größte
Veranstaltungslocation Deutschlands: 16.000
„raven“ in der Westfalenhalle Dortmund – der
Beweis, dass House und Techno kein Hype sind,
sondern die prägende Jugendkultur dieser Zeit.
Seit dem wird MAYDAY als „die Mutter aller
Raves“ bezeichnet und findet so oft statt wie
Techno tot gesagt wird. 2007 geht die
Veranstaltung in die Hände der Agentur I-Motion,
die unter anderem auch das NATURE ONE
Festival veranstaltet. Seitdem wächst MAYDAY
weiter. 2008 kommen 25.000 Besucher und
setzen eine neue Bestmarke.
Zum 20-jährigen Jubiläum in diesem Jahr sollen
es wieder so viele werden - mindestens. Für
ausreichend Platz und das richtige Rave-Gefühl
sorgt eine zusätzliche, fünfte Area: Der „Twenty
Young Dome“ ist ein Classic-Floor, auf dem die
Stars der ersten Stunde wie Marusha, Tanith, Miss
Djax, Hooligan, Ravers Nature oder Ilsa Gold eine
Zeitreise machen und die Tracks und Hymnen aus
den Techno-Gründerjahren spielen. Auch Sound,
Licht und Deko sind im „Retro-Stil“.
„Ansonsten geht bei LineUp und Technik aber der
Blick nach vorn“, erklärt Oliver Vordemvenne, der
für das Booking der DJs und LiveActs zuständig
ist. Das Motto von 1992 „Forward ever, backward
never“ scheint bis heute ein Mayday-Leitsatz zu
sein. Knapp die Hälfte der Künstler der vier
weiteren Areas „Arena“, „Empire“, „Factory“ und
„Mixery-Casino“ treten zum ersten Mal bei
MAYDAY auf – zusammen mit den angesagtesten
Acts des Jahres: Paul van Dyk, Sander van
Doorn, Turntablerocker, Jeff Mills, Len Faki, Rush,
Angerfist, Butch, Outblast vs. Korsakoff, Marco V,
Felix Kröcher, Laserkraft 3D – um nur einige der
über 50 verschiedenen Künstler zu nennen.
Sven Väth wird in Dortmund sein 30-jähriges
Bühnenjubiläum feiern. „MAYDAY ist einfach das
Original, die Mutter aller Raves“, freut er sich. Und
DJ-Ikone Westbam ergänzt: „Keine andere
Veranstaltung der Welt verbindet die frühen
Aufbruchtage mit allen folgenden Technogenerationen“.
Er muss es wissen, schließlich ist
Maximilian Lenz der einzige DJ, der bei jeder
MAYDAY auf der Bühne stand. Am 30.04. feiert
aber auch er eine Premiere: Gleich zweimal wird
er in der Nacht auflegen, in der „Arena“ und mit
einem exklusiven Classic-Set im „Twenty Young
Dome“.
„MAYDAY Twenty Young wird ein großartiges,
goldenes und beeindruckendes Fest werden. Eine
Nacht für die Geschichtsbücher – genau wie der
14. Dezember 1991“, freut sich Nikolaus Schär,
Geschäftsführer von I-Motion.

 
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